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<title>H&#xf6;chster Stadtgespr&#xe4;che</title><link>http://www.b-f-v.org/index.html</link><description>Aktuelle Nachrichten&#x21;</description><dc:language>de</dc:language><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><dc:rights>Copyright 2008 D.Bothof</dc:rights><dc:date>2010-02-12T13:24:04+01:00</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.realmacsoftware.com/" />
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<lastBuildDate>Fri, 12 Feb 2010 13:32:03 +0100</lastBuildDate><item><title>zu: H&#xf6;chster Kulturpalast Bolongaro</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>R&#xfc;ckblick</category><dc:date>2010-02-12T13:24:04+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/09b7120aa38cdb0ee8f5f73ad497bc2e-10.html#unique-entry-id-10</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/09b7120aa38cdb0ee8f5f73ad497bc2e-10.html#unique-entry-id-10</guid><content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /><br />H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch &ndash; EXTRA<br />Sonntag, 7. Februar 2010, 11.00 &ndash; 13.00 Uhr<br />Neues Theater H&ouml;chst<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">H&ouml;chster Kulturpalast Bolongaro<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Bericht und Res&uuml;mee<br /><hr><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /><br /></span></p><p style="text-align:left;"><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Edgar Weick: Er&ouml;ffnung<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br />Die Anregung zu diesem H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch &ndash; EXTRA haben wir gerne aufgegriffen. Wir k&ouml;nnen heute geradezu an das Gespr&auml;ch ankn&uuml;pfen, das am 1. November so viele hier in dem Raum bewegte und besch&auml;ftige: Was wird aus dem Bolongaropalast? Eine ansprechende kulturelle Nutzung war einmal geplant. Dieses f&uuml;r Frankfurt einmalige Barockgeb&auml;ude sollte ein Ort werden, in dem Geschichte und Kultur der Stadt und des Stadtteils H&ouml;chst zusammengef&uuml;hrt wird. Die &bdquo;Stadt H&ouml;chst&ldquo; mu&szlig; betont werden &ndash; und auch wieder sichtbar werden. <br /><br />Sie alle kennen die Geschichte der letzten Monate. Das urspr&uuml;ngliche Konzept wurde ohne jegliche Beteiligung der H&ouml;chster gekippt. Ein Sanierung- und Nutzungskonzept wurde im Juli 2009 vorgestellt, in dem die urspr&uuml;nglich betonte &bdquo;Hauptsache Kultur&ldquo; zu einer Nebensache heruntergestuft wurde. Der Widerstand konnte nicht ausbleiben. Nicht zuletzt die Planung einer Kindertagesst&auml;tte zu Lasten der kulturellen Nutzung war f&uuml;r viele g&auml;nzlich unverst&auml;ndlich. Der Fall Bolongaropalast mobilisierte mehr Menschen als je ein anderes lokales Ereignis. Und am Fall Bolongaropalast entz&uuml;ndete sich eine Diskussion &uuml;ber das Verh&auml;ltnis der B&uuml;rger zur Kommunalpolitik, zum Umgang &bdquo;der Politik&ldquo; mit den B&uuml;rgern. <br /><br />Ein Lehrst&uuml;ck waren die letzten Wochen und Monate, ein Lehrst&uuml;ck, in dem durchaus Momente einer Refeudalisierung der Politik sichtbar wurden. Vorgerechnet wurde, was alles f&uuml;r H&ouml;chst und die H&ouml;chster getan wurde &ndash; und Dankbarkeit wurde erwartet. Entsprechend empfindlich waren die Reaktionen &ndash; und das spricht wiederum f&uuml;r eine Kultur des Demokratischen, &uuml;ber die wir uns alle nur freuen k&ouml;nnen. <br /><br />In diesem Lehrst&uuml;ck finden wir auf der lokalen Ebene best&auml;tigt, wor&uuml;ber der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger neulich in Kopenhagen bei einer Preisverleihung gesprochen hat. In dieser Rede ging es um Europa, doch seine &bdquo;Erz&auml;hlungen vom Vormund&ldquo; sind durchaus &uuml;bertragbar auf Frankfurt. Er schlie&szlig;t seine Rede mit dem nachdenklichen Hinweis: &bdquo;Die Politik ist nur f&uuml;r die Politiker ein Beruf, f&uuml;r alle anderen ist sie haupts&auml;chlich Notwehr. Verzeihen Sie mir, da&szlig; ich Sie damit bel&auml;stigt habe.&ldquo; Auch dieser Bitte schlie&szlig;e ich mich an. <br /><br />Die H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;che sind mit dem Anspruch angetreten, zu einer solchen Kultur des Demokratischen einen Beitrag zu leisten. Ich hatte im Juni letzten Jahres die Gelegenheit, die Idee dieser H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;che der Oberb&uuml;rgermeisterin kurz vorzustellen: <br /><br />Die &bdquo;H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;che&ldquo; wollen im guten Sinne einer aktiven B&uuml;rgerbeteiligung ein &ouml;ffentliches Forum f&uuml;r alle bieten. Das Leben und Zusammenleben in diesem Stadtteil soll hier au&szlig;erhalb organisierter Interessen thematisiert werden. Die Beteiligten an diesen Gespr&auml;chen verstehen sich als Leute, die etwas zur F&ouml;rderung des &bdquo;Gemeinwohls&ldquo; tun wollen und auch tun. Ihr Blick ist auf eine bessere Zukunft gerichtet. <br /><br />Darum soll es auch heute gehen. Wir wollen uns konzentrieren auf das Sinnvolle, das Notwendige, auf das Attraktive, das uns die Renovierung und der Umbau des Bolongaropalastes erm&ouml;glichen. Viele Ideen und W&uuml;nsche sind gefragt. Was dann am Ende realisierbar sein wird, das mu&szlig; ausgehandelt werden. Zur Beteiligung sind die H&ouml;chster inzwischen eingeladen. Das nehmen wir gerne zu Kenntnis, allerdings ohne daf&uuml;r dankbar zu sein. Denn diese Beteiligung ist das demokratisch Gebotene, die Dankbarkeit w&auml;re ein Gestus von Untergebenen.<br /><br />Wir freuen uns sehr, da&szlig; f&uuml;r unser heutiges Gespr&auml;ch Herr Dr. Alexander von der Lokalredaktion der FAZ die Moderation &uuml;bernimmt. Er kennt sich in H&ouml;chst gut aus, er wohnt hier, wenn ich das hinzuf&uuml;gen darf. <br /><br /><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Ralf Ebert: Die Regierung und ihr undankbares Volk<br />Geschichte der Initiative &bdquo;Hauptsache Kultur in den Bolongaropalast&ldquo;<br /><br />Der Museums-Palast<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Als vor einigen Jahren die Frankfurter OB den Beschluss fasste, den an vielen Stellen marode gewordenen Bolongaropalast zu sanieren, sollte er zu einem Schmuckst&uuml;ckchen gemacht werden, das H&ouml;chst eine Attraktion &uuml;ber seine (und &uuml;berhaupt Frankfurts) Grenzen hinaus bescheren sollte. Dabei stellte sich fr&uuml;hzeitig die Frage nach der k&uuml;nftigen Nutzung; man wollte ja nicht in kommenden Leerstand investieren. Nach einigen verworfenen &Uuml;berlegungen (u.a. war mal eine edle Shopping Mall im Gespr&auml;ch) erteilte die Stadt einen Planungsauftrag an ein Marketing-B&uuml;ro in Ludwigsburg bei Stuttgart, das schon die Konzeption zur Aufwertung und Vermarktung des dortigen Schlosses erstellt hatte, einer der gr&ouml;&szlig;ten barocken Schlossanlagen Deutschlands, 1735 als absolutistisches Residenzschloss des Herzogs von W&uuml;rttemberg fertiggestellt. Dieses B&uuml;ro entwickelte nun die Vorstellung, den als b&uuml;rgerlichen Wohn- und Repr&auml;sentationsbau errichteten Bolongaropalast nutzbar zu machen in einer Mischung aus st&auml;dtischer Verwaltung (B&uuml;rgerb&uuml;ro), Ausstellungsfl&auml;chen (Porzellanmuseum, Sammlungen zur H&ouml;chster Geschichte, Juden in H&ouml;chst, historische Musikinstrumente), einem gro&szlig;en Gastronomiebetrieb mit gehobenem Anspruch sowie einem professionell zu betreibenden Veranstaltungssaal. Mit einer aufw&auml;ndigen Gestaltung der Museumslandschaft und des Veranstaltungssaales (Innenhof&uuml;berdachungen, edle Materialien etc.) sollte eine &uuml;berregionale Ausstrahlung des Museums-Palastes erreicht werden - wenn man schon Geld in die Hand nahm, dann sollte auch etwas dabei herauskommen.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">F&uuml;r H&ouml;chst zu teuer?<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Die Planungen waren auch in Zusammenarbeit mit den ausgedeuteten Betreibern (Historisches Museum Frankfurt / Porzellanmuseum, Neues Theater H&ouml;chst, einen potentiellen Betreiber f&uuml;r die Gastronomie hatte man auch) schon relativ weit fortgeschritten, als in der zweiten Jahresh&auml;lfte 2008 die Stimmen innerhalb der Stadt lauter wurden, die Pl&auml;ne der OB sprengten den vorgesehenen Kostenrahmen und br&auml;chten unkalkulierbare Folgekosten mit sich; da hatte die Finanzkrise grade ihren ersten H&ouml;hepunkt erreicht und lie&szlig; die Verschuldungs-&Auml;ngste wachsen. Noch im Dezember 2008 gab es konkrete Planungen zwischen etwa Hochbauamt und Neuem Theater zur Ausgestaltung des Veranstaltungs-Saals, w&auml;hrend anscheinend gleichzeitig die grunds&auml;tzlichen Entscheidungen in andere Richtungen gef&auml;llt wurden.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Der Kinder-Palast<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Anfang 2009 gab es die ersten Presseberichte, dass die Stadt nunmehr statt einer kulturellen Nutzung in einem kompletten Schwenk gar keine konkreten Pl&auml;ne mehr in diese Richtung verfolge, sondern nunmehr als haupts&auml;chliche Nutzung (neben einigen &Auml;mtern und weiterhin einem gro&szlig;en Gastronomiebetrieb) eine Kindertagesst&auml;tte in diesem historischen Baudenkmal unterbringen wolle. Schon im Februar 2009 reagierte auf diese Presseberichte die B&uuml;rgervereinigung in einem &ouml;ffentlichen Schreiben mit der Forderung an die Planer, doch bei einem - wenn auch m&ouml;glicherweise abgespeckten - Kultur-Konzept zu bleiben; dass eine Institution zur Kinderbetreuung auch in diesem Rahmen unterbringbar w&auml;re, wurde nachdr&uuml;cklich einger&auml;umt. Hierbei wurde z.B. schon in Frage gestellt, ob ein aufw&auml;ndig gestalteter Konzertsaal im mit Glas &uuml;berdachten Innenhof denn notwendig sei. In einem kurzen Antwortschreiben vom 19.03.2009 hat die Oberb&uuml;rgermeisterin dargestellt, da&szlig; &bdquo;auch unter den neuen Voraussetzungen eine L&ouml;sung gefunden werden soll, mit der alle Beteiligten zufrieden sein k&ouml;nnen&ldquo;. Hier eine kleine Nebenbemerkung: Das Neue Theater H&ouml;chst hat den geplanten Konzertsaal im Bolongaropalast nie selbst gefordert. Die Idee und das gro&szlig;z&uuml;gige Angebot, im Palast eine zus&auml;tzliche Spielst&auml;tte f&uuml;r das NTH einzurichten, stammt von Frau Roth, das Neue Theater hat die Herausforderung, einen Konzertsaal zus&auml;tzlich zu seinem angestammten Domizil zu betreiben, freudig angenommen, dabei aber fr&uuml;hzeitig darauf hingewiesen, dass ein solcher nicht kommerziell erfolgreich betrieben werden kann, mit Folgekosten m&uuml;sse gerechnet werden. Der Verzicht auf einen solchen Saal w&uuml;rde und wird das NTH also vor keinerlei grundlegende Probleme in seinem normalen Betrieb stellen.<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><em><br /></em></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Zwischen Januar und Juni 2009 gab es keinerlei Einbeziehung der H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung in einen Prozess der Neuorientierung und -planung, weder durch den Ortsbeirat noch als Gespr&auml;che mit den vorher unmittelbar Betroffenen. Am 30.Juni vergangenen Jahres dann stellte die OB das neue Nutzungskonzept im Rahmen einer Pressekonferenz im Bolongaropalast vor. Dabei wurde als Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Umorientierung vor allem herausgestellt, dass in H&ouml;chst ein erheblicher Mangel an Kindertagesst&auml;tten- und Kindergartenpl&auml;tzen herrsche und dass Landes- oder Bundesmittel zur Einrichtung derselben in Anspruch genommen werden k&ouml;nnten.<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br />Kinder statt Kultur?<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Bis Anfang Oktober dauerte es nun, bis es Reaktionen aus der H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung gab. Vielleicht hat das Thema Kinderbetreuung, das ja seit langem bundesweit im Gespr&auml;ch und in der F&ouml;rderung der &Ouml;ffentlichen Hand ist, ein wenig wie ein Widerspruchs-Tabu gewirkt. Wieder war es zun&auml;chst die B&uuml;rgervereinigung, die Mitte Oktober in einem Artikel in &bdquo;Alt-H&ouml;chst&ldquo; das neue Konzept umfassend kritisch beurteilte. Dann ging es Schlag auf Schlag: Andere mitgliederstarke Vereinigungen in H&ouml;chst, die IHH und der Vereinsring H&ouml;chst, allesamt mit einem offenen Ohr nahe an der Meinung der H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung, &auml;u&szlig;erten &ouml;ffentlich Kritik am Totalschwenk der st&auml;dtischen Planung. Bisweilen gab es von beiden Seiten sogar ein wenig Polemik.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Hauptsache Kultur!<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Am 1.November fand im Neuen Theater H&ouml;chst ein &bdquo;H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch&ldquo; zum Thema &bdquo;2030 ist Zukunft im Westen&ldquo; statt, in der sich unerwartet viele Teilnehmer-Stimmen am Thema Bolongaropalast abarbeiteten. Am 6.November gingen daraufhin die vier H&ouml;chster Institutionen B&uuml;rgervereinigung, IHH, Vereinsring und Bund f&uuml;r Volksbildung mit einer gemeinsamen Erkl&auml;rung an die &Ouml;ffentlichkeit, in der sie forderten: &bdquo;In den Bolongaropalast muss in der Hauptsache Kultur!&ldquo; Es wurde eine Unterschriftenaktion gestartet, die inzwischen mehrere Tausend B&uuml;rger unterzeichnet haben.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">H&ouml;chst ist kinderfeindlich!<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Am 2.Dezember stimmte der Ortsbeirat 6 einem Antrag der SPD einstimmig zu, dass die H&ouml;chster B&uuml;rger in die Planungen zur k&uuml;nftigen Nutzung einbezogen werden sollen. Am 8.Dezember dann, auf der j&auml;hrlichen Pressekonferenz der OB zu ihrer Leistungsbilanz f&uuml;r den Frankfurter Westen, kam es zum Eklat: Als der OB von den Vertretern der Initiative ein erster Sto&szlig; mit ca. 2000 Unterschriften &uuml;berreicht wurde, warf sie der gesamten H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung &bdquo;Kinderfeindlichkeit&ldquo; vor. Das Tischtuch schien zun&auml;chst zerschnitten. Am 14.Dezember dann stellte sich der B&uuml;roleiter der OB, Peter Heine, zusammen mit weiteren Vertretern der beteiligten &Auml;mter dem Gespr&auml;ch mit Vertretern der H&ouml;chster Initiative und des Ortsbeirats. Es wurde verabredet, nach gemeinsamen L&ouml;sungswegen zu suchen und dabei &bdquo;ergebnisoffen&ldquo; zu diskutieren.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Kompromiss in Sicht!<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Im neuen Jahr trafen sich dann die Vertreter der Initiative im Hochbauamt mit dortigen Mitarbeitern, um erste M&ouml;glichkeiten auszuloten, doch noch zu einem Kompromiss zu gelangen. Sehr schnell ergab sich ein Bild, warum das Museums-Konzept so gr&uuml;ndlich verworfen worden war: Das war ein Gesamt-Konzept gewesen, das man nicht aufweichen sondern nur insgesamt verwerfen konnte, wenn das oberste Ziel, einen Museums-Palast zu schaffen, der &uuml;berregionale Ausstrahlung erreichen sollte, nicht mehr erreichbar schien. Der Rest war ein Versuch gewesen, den drohenden Leerstand im Palast produktiv zu vermeiden, indem man mit der Kinderbetreuung Notwendigkeiten bediente, die sowieso angegangen werden mussten.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Kinder mit Kultur?<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Und doch bot sich gerade hier die Chance auf einen Kompromiss. Unser Vorschlag, die beiden tragenden S&auml;ulen der verschiedenen Konzepte bewusst aufeinander zu beziehen, fand in diesem Gremium allseits Anklang. Warum nicht ein Museums-Palast, der sich ganz besonders um die Vermittlung seiner Exponate und Inhalte k&uuml;mmern w&uuml;rde? Der sich gezielt an die Menschen in seiner direkten Umgebung wenden w&uuml;rde? Und das w&auml;ren dann eben auch &bdquo;Museumskindergartenkinder&ldquo; <br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Ausblick<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Am 18.Februar will sich die OB den Fragen, Ideen und Vorstellungen aus H&ouml;chst in einer &ouml;ffentlichen Veranstaltung stellen. Im Vorfeld hierzu hat sie schon mal behauptet, die H&ouml;chster h&auml;tten zu diesem Termin eine &bdquo;Bringschuld&ldquo; , mit ihren eigenen, fertigen L&ouml;sungsvorschl&auml;gen aufzuwarten. Da wird sich der &bdquo;gemeine&ldquo; H&ouml;chster sicher nicht &uuml;ber Geb&uuml;hr dr&auml;ngen lassen: Was st&auml;dtische Institutionen in ihrer Arbeitszeit &uuml;ber Jahre hinweg nicht befriedigend fertigkriegen, kann der interessierte Ehrenamtliche nicht in wenigen Wochen hinbekommen. Wo hier Zeitdruck aufgebaut werden soll, ist die Verhinderungs-Absicht leicht erkennbar.<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Fazit<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Das Verh&auml;ltnis zwischen den Institutionen der Stadt Frankfurt und der Bev&ouml;lkerung der Westlichen Stadtteile ist in den letzten Jahren ein eher zwiesp&auml;ltiges geworden. Auf der einen Seite stehen seitens der Stadt und besonders der OB Bem&uuml;hungen und tats&auml;chliche Investitionen in Gestaltung, Substanz und Infrastruktur (Mainufer, Dalbergplatz, Justinuskirche etc.), auf der anderen der Eindruck bei weiten Teilen der H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung, dass diese Investitionen sich oftmals in Kosmetik ersch&ouml;pften und h&auml;ufig nach Gutsherrenart verteilt worden sind. Und zentrale Anliegen, den Stadtteil von ausgewiesenen Schandflecken zu befreien, sind viele Jahre lang unbeachtet geblieben (Bahnhof, B-Vorplatz). Die H&ouml;chster selbst wurden dabei eher selten beteiligt. Wir wollen, dass dies anl&auml;sslich der Sanierung und Umnutzung des Bolongaropalastes nun anders werden soll! <br /><br /><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Helga Krohn: Einige Ideen zu einem besonderen Kulturzentrum<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Unser Thema ist Programm: Kulturpalast Bolongaro. <br />Zum Einstieg in die allgemeinen Diskussion &uuml;ber die kulturelle Nutzung dieses Juwels m&ouml;chte ich Ihnen einige Ideen und Vorstellungen unterbreiten, die von der Initiative Hauptsache Kultur benannt, und in Leserbriefen sowie Gespr&auml;chen ge&auml;u&szlig;ert wurden. Dabei beschr&auml;nke ich mich auf Stichworte f&uuml;r eine optimale Nutzung &ndash; eine Reduktionen auf das, was unverzichtbar ist, kann in der Diskussion erfolgen. <br /><br />Das wichtigste ist ein Stadtmuseum, ein Museum wurde H&ouml;chst zugesagt, eine Verlegung in das Kronberger Haus kann viele Jahre dauern. Es gibt ein historisches Profil von H&ouml;chst, das bis in die Gegenwart reicht und damit soll sich jeder der hier lebt besch&auml;ftigen k&ouml;nnen. Themen  gibt es gen&uuml;gend: Stadtentwicklung und Stadtgeschichte, Alltagsleben in fr&uuml;heren Zeiten, die Entwicklung der chemischen Industrie mit ihren Folgen f&uuml;r das b&uuml;rgerliche und das proletarische H&ouml;chst, das Leben und Schicksal der Juden; H&ouml;chst als Zuwandererstadt. Im Zollturm lagern Sch&auml;tze, die in die &Ouml;ffentlichkeit m&uuml;ssen, Sammlungen k&ouml;nnen gezeigt werden: das H&ouml;chster Porzellan und historische Musikinstrumente; und m&ouml;glicherweise weitere aus privaten Kellern. <br /><br />Ein Raum f&uuml;r kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, kleine Theater- oder K&uuml;nstlerveranstaltungen ist bei der derzeitigen Planung im ersten Stock vorgesehen. Das ist positiv und erweitert das bisherige Angebot, aus dem wir hier heute eine Kostprobe h&ouml;ren. Diese Veranstaltungen gewinnen aber an Wirkung, wenn sie in einem Geb&auml;ude stattfinden, das ein Kulturzentrum ist, und nicht ein von Kindertagesst&auml;tte und Verwaltung dominiertes. <br /><br />Kulturelles Leben kommt in den Palast, wenn R&auml;ume f&uuml;r Ausstellungen zur Verf&uuml;gung stehen z.B. f&uuml;r Arbeiten von Schulklassen, Jugendlichen des Jugend- und Kulturzentrums, der Volkshochschule usw. Und nat&uuml;rlich auch f&uuml;r K&uuml;nstler.<br /><br />Sch&ouml;n w&auml;ren Ateliers f&uuml;r K&uuml;nstler und R&auml;ume f&uuml;r workshops, vielleicht sogar eine K&uuml;nstlerwohnung. Statt eines Stadtschreibers h&auml;tten wir dann einen Stadtk&uuml;nstler. <br /><br />Dass das B&uuml;rgeramt mit Kultur verbunden wird, ist vorstellbar. Ein Tourismus- und Ticketb&uuml;ro k&ouml;nnte Informationen bereit halten, Auskunft geben und Karten verkaufen. <br /><br />Das gleiche gilt f&uuml;r das w&uuml;nschenswerte Restaurant - Caf&egrave; mit Zugang zum Garten Es soll nicht nur ein angenehmer Aufenthaltsort f&uuml;r jeden H&ouml;chster und alle Besucher sein, sondern z.B. einen Leseraum haben, selbst Lesungen oder Kleinkunstveranstaltungen durchf&uuml;hren und bei sich mit den anderen kulturellen Aktivit&auml;ten verkn&uuml;pfen. <br /><br />Und noch ein letzter ganz wichtiger Punkt: Der Bolongarogarten ist ein einzigartiges Kulturgut und muss in seiner Sch&ouml;nheit und Originalit&auml;t erhalten bleiben. <br /></span><span style="font:14px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Zusammenfassung des Gespr&auml;chs und Res&uuml;mee<br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><em>In den nachfolgenden Notizen werden nicht alle Diskussionsbeitr&auml;ge wiedergegeben. Es werden in einer Zusammenfassung die  inhaltliche Aussagen der Diskussion festgehalten, die es erm&ouml;glichen, ein Konzept  zum Thema dieser H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;che und unter dem Anspruch &bdquo;Hauptsache Kultur&ldquo; zu skizzieren.<br /></em></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Mit der Renovierung und kulturellen Nutzung des Bolongaropalastes erf&auml;hrt H&ouml;chst eine besondere Aufwertung. Dieses Barockgeb&auml;ude kann mit seinem Park noch st&auml;rker als bisher schon zu einen Ort der Identifikation werden, wenn sich die Menschen, die hier leben, von diesem Ort angezogen werden und sie sich hier in den kulturellen Angeboten auch anerkannt sehen. Das Kulturzentrum in diesem Geb&auml;ude kann eine herausragende Bedeutung f&uuml;r den ganzen Frankfurter Westen bekommen.</span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Die Mehrheit der Beitr&auml;ge betonte die Wichtigkeit eines Museums an diesem Ort. Das Museum und die Ausstellungen sollen auch die hier lebenden Kinder und Jugendlichen neugierig machen, auch junge Menschen, die aus anderen Kulturen zu uns gekommen sind und hier ihr zu Hause gefunden haben. H&ouml;chst braucht einen Ort, an dem etwas &uuml;ber die H&ouml;chster Geschichte bis in die Gegenwart hinein erfahren werden kann &ndash; und das in einer &bdquo;spielerischen&ldquo; Form. Wer hier war, mu&szlig; den Wunsch haben, wiederzukommen.<br /><br />F&uuml;r eine kulturelle Nutzung wurden &uuml;ber das zentrale Museum hinaus zahlreiche Vorschl&auml;ge gemacht. Ausstellungsr&auml;ume f&uuml;r Schulen, Gruppen des Jugend- und Kulturzentrums und von K&uuml;nstlern. Es soll ein Ort des Begegnens und Feierns werden, der von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern auch f&uuml;r private Feiern und Feste genutzt werden kann.<br /><br />H&ouml;chst, seine Geschichte und seine kulturelle Bedeutung, kann vom Mainufer aus entdeckt und erschlossen werden: Schlo&szlig;platz und Schlo&szlig;, Porzellanmuseum, Justinuskirche, k&uuml;nftig das neue Kulturpalast Bolongaro. Als ein &uuml;berregionaler &bdquo;Magnet&ldquo; lie&szlig;en sich diese Ort miteinander verbinden. Eine &bdquo;kulturelle Schiffsanlegestelle&ldquo; k&ouml;nnte Ausgangspunkt f&uuml;r Besichtigungen und Museumsbesuche und Besuche der kulturellen Veranstaltungen sein.<br /><br />Unverzichtbar ist, da&szlig; auch die Aufwertung der Bolongarostra&szlig;e zur gleichen Zeit betrieben wird wie die Renovierung und der Umbau des Geb&auml;udes.<br /><br />Gegen die geplante Kindertagesst&auml;tte wurden zahlreiche Argumente vorgebracht, besonders auch von Teilnehmern, die in Kindertagesst&auml;tten arbeiten. Gegen&uuml;ber den angedeuteten M&ouml;glichkeiten, sowohl der &bdquo;Hauptsache Kultur&ldquo; wie auch den Pl&auml;nen einer Kindertagesst&auml;tte gerecht zu werden, wurde eher Skepsis ge&auml;u&szlig;ert.<br /><br />Statt der geplanten Kindertagesst&auml;tte geh&ouml;ren in das Geb&auml;ude Werkst&auml;tten und R&auml;ume, die auch von Kindern und Jugendlichen genutzt werden k&ouml;nnen. Denkbar w&auml;ren eine Kunstwerkstatt, eine &bdquo;Demokratiewerkstatt&ldquo;, in der das Handwerk des demokratischen Umgangs gelernt und einge&uuml;bt werden kann, Ausstellungsr&auml;ume z. B. f&uuml;r Projekte von Kindern und Jugendlichen, auch von Migranten, aufgef&uuml;hrt werden kann. <br /><br />F&uuml;r das Angebot &ouml;ffentlicher Dienstleistungen ist nur ein Wunsch mit erkennbarer Zustimmung ge&auml;u&szlig;ert worden: das Standesamt mu&szlig; im Bolongaropalast bleiben. <br /><br /><br />Ein Restaurant und Cafe, das alle zum Verweilen einl&auml;dt, soll es auf jeden Fall geben. Daf&uuml;r k&ouml;nnte das Cafe im Liebighaus ein anschauliches und nachahmenswertes Beispiel sein. <br /><br />Der Bolongaropark ist selbst ein Kunstwerk von hohem Rang und mu&szlig; in seiner Einmaligkeit nicht nur unangetastet erhalten bleiben, sondern auch in Kenntnis der historischen Forschungsergebnisse aufgewertet werden. <br /><br />F&uuml;r alle weiteren &Uuml;berlegungen und Planungen ist die unabdingbare Voraussetzung, da&szlig; die Planung von dem zeitliche Druck befreit wird, die bis jetzt noch auf ihr lastet. <br /><br />F&uuml;r die geforderte B&uuml;rgerbeteiligung sollen Strukturen der Diskussion und Entscheidung geschaffen werden. Das k&ouml;nnte eine Planungswerkstatt sein. <br /><br />Die Einrichtung eines Planungsbeirat wurde verlangt, dem Vertreter des Ortsbeirats und auch Vertreter der Initiativen, Gruppen, Einrichtungen angeh&ouml;ren, die f&uuml;r eine k&uuml;nftigen Nutzung des Geb&auml;udes in Frage kommen. <br /><br />Aus allem ergeben sich folgende konkrete Schritte:<br /><br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Gespr&auml;che mit dem Ziel einer Aussetzung des Planungsdrucks</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Zusammenfassung und Konkretisierung aller Ideen und Vorstellung zu einer k&uuml;nftigen kulturellen Nutzung</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Einrichtung eines von den H&ouml;chster B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern mitgetragenen Planungsbeirats</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Einrichtung einer Planungswerkstatt zur konkreten Ausarbeitung eine Konzepts</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Pr&uuml;fung der Realisierbarkeit unter Ber&uuml;cksichtung der Kosten einschlie&szlig;lich der &uuml;berschaubaren Folgekosten</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">&Uuml;berarbeitung und Entscheidung</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br />8.2.2010<br />EW<br /></span></p>]]></content:encoded></item><item><title>H&#xf6;chster Kulturpalast Bolongaro</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>Termine</category><dc:date>2010-02-02T12:13:37+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/98f0a2fc00ef9ebc881fbcd7a76787ec-9.html#unique-entry-id-9</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/98f0a2fc00ef9ebc881fbcd7a76787ec-9.html#unique-entry-id-9</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch &ndash; EXTRA<br />Sonntag, 7. Februar 2010, 11.00 &ndash; 13.00 Uhr<br />Neues Theater H&ouml;chst<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">H&ouml;chster Kulturpalast Bolongaro<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br />Die Diskussion der kulturellen Visionen f&uuml;r H&ouml;chst konzentrierte sich beim letzten H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch am 1. November 2009 auf die Bedeutung des Bolongaro-Palasts f&uuml;r die Kultur in H&ouml;chst und &uuml;ber H&ouml;chst hinaus. Dieser herausragende Barock-Bau sollte auf der Basis der urspr&uuml;nglichen Umbau- und Renovierungspl&auml;ne ein &bdquo;Kulturzentrum&ldquo; besonderer Art werden. <br /><br />Die Unterschriftenaktion der B&uuml;rgervereinigung H&ouml;chster Altstadt, des Bundes f&uuml;r Volksbildung Frankfurt-H&ouml;chst, der Interessengemeinschaft Handel und Handwerk H&ouml;chst und des H&ouml;chster Vereinsrings hat ein gro&szlig;e Resonanz gefunden und heftige Diskussionen ausgel&ouml;st. Sie hat sich in zahlreichen Zeitungsartikel und Leserbriefen niedergeschlagen. Gespr&auml;che haben stattgefunden, ein produktives Nachdenken und eine neue Beteiligung an der Planung ist in Gang gekommen. Wir haben allen Grund, uns &uuml;ber diese Entwicklung zu freuen. <br /><br />Wir laden mit diesem H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch EXTRA zu einer breiten B&uuml;rgerbeteiligung ein.<br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Wir werden &uuml;ber die Gespr&auml;che der Initiative &bdquo;Hauptsache Kultur&ldquo; mit Vertretern der Stadt informieren;</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Wir werden Sie mit dem aktuellen Stand der Planungen vertraut machen,</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Wir werden Vorstellungen von einem besonderen &bdquo;Kulturzentrum&ldquo; unterbreiten;</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Wir erwarten Ihre Anregungen und W&uuml;nsche und </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">m&ouml;chten mit Ihnen &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten der Realisierung diskutieren.</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Wir haben die Hoffnung, da&szlig; sich durch die &ouml;ffentlichen Diskussion der letzten Tage und Wochen Chancen zur einer L&ouml;sung er&ouml;ffnen, die den Erwartungen der H&ouml;chster B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gerecht werden. Der H&ouml;chster Kulturpalast Bolongaro k&ouml;nnte mit einer starken Verankerung in der lokalen Geschichte und Kultur zugleich auch ein Ort mit h&ouml;chster Ausstrahlung weit &uuml;ber die Grenzen der Stadt hinaus werden. Dazu wollen wir unsern Beitrag leisten.<br /><br />Moderation: Dr. Matthias Alexander (FAZ)<br /><br /></span>Der Flyer <a href="http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/assets/flyer-stadtgespraech_201002.pdf" rel="self" title="Download">zum Download</a>]]></content:encoded></item><item><title>Zu: Wohin steuert Frankfurt? - Zusammenfassung der Visionen und der Diskussion</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>R&#xfc;ckblick</category><dc:date>2010-01-12T15:35:06+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/892d44a2afcf62927067856eae03263b-8.html#unique-entry-id-8</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/892d44a2afcf62927067856eae03263b-8.html#unique-entry-id-8</guid><content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><span style="font:14px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /><br />5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch<br />Wohin steuert Frankfurt? &ndash; 2030 ist Zukunft im Westen<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Sonntag, 1. November 2009 &ndash; 11.00&ndash;13.00 Uhr<br />im Neuen Theater<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><hr></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /><br /></span><span style="font:14px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Zusammenfassung der Visionen und der Diskussion<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /></span></p><p style="text-align:right;"><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Teil 1: H&ouml;chst als &ouml;ffentlicher Raum - Formen des &ouml;ffentlichen Lebens &ndash; <br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Wie k&ouml;nnte H&ouml;chst 2030 aussehen?<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Themen und Projekte der Vision&auml;re:</span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "> <br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Verkehrsberuhigung/ shared space</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Stadtbegr&uuml;nung, Gr&uuml;nfl&auml;chen</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Eine Stadt zum Wohnen, Einkaufen und Feiern - f&uuml;r B&uuml;rger und Besucher</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Bolongaropalast als Ort der Identifikation der B&uuml;rger von H&ouml;chst mit H&ouml;chst </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Bahnhof als Stadtteilentree umgestalten</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Kunst- und Kulturmeile H&ouml;chst</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Kinder u. Jugend-Austellungs-Kunsthalle</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Mediteraner Basar H&ouml;chst</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Schulen als Stadtteil-Bildungs-Zentren</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Diskussion:<br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">H&ouml;chst endet nicht an der Bahnlinie sondern geht dar&uuml;ber hinaus</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Umweltzone bis nach H&ouml;chst ausdehnen</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Jahrhunderthalle sollte &bdquo;Jahrhunderthalle H&ouml;chst&ldquo; hei&szlig;en </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Den H&ouml;chster Bahnhof sanieren, die &Ouml;ffnungszeiten der Toiletten verl&auml;ngern,</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">den Bahnhof kulturell nutzen<br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Das s&uuml;dliche Mainufer sollte nicht weiter bebaut, sondern als Natur</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">erhalten bleiben<br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Das Neue Theater H&ouml;chst wirkt stark nach au&szlig;en und wird auch von au&szlig;en wahrgenommen. </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Wer ist das WIR der Visionen? </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Visionen sind keine Utopien, ihre Umsetzung erfordert konkrete Arbeit</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Kommentar:<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Im ersten Teil der Diskussion wirken die Visionen noch wenig befl&uuml;gelnd. Die Visionsangebote der Vision&auml;re wurden in der Diskussion nur selten aufgegriffen.<br />Die Beitr&auml;ge sind noch stark an der Ist-Situation orientiert und umfassen vor allem Kritik an heutigen Missst&auml;nden. <br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Teil 2:	Die soziale Struktur von H&ouml;chst 2030 - Lebens- u. Lernwelt f&uuml;r alle, besonders f&uuml;r Kinder <br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">		<br />Themen und Projekte der Vision&auml;re:<br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Zusammenleben Migranten und Alteingesessenen: alle f&uuml;hlen sich hier zu </span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Hause. Stadtteil als Gemeinschaft, die keinen Unterschied hinsichtlich<br />der Herkunft ihrer B&uuml;rger macht <br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Mindestwissensstandards werden von allen Sch&uuml;lern erreicht</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Ganztagsschulen unter Mitwirkung von Buchhandlungen, K&uuml;nstlern, Vereinen an einer &bdquo;Kultur f&uuml;r alle&ldquo; </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Leitidee &bdquo;No child left behind&ldquo;</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">H&ouml;chst hat sich in eine &bdquo;Kinderstadt&ldquo; verwandelt</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Diskussion: <br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Die Studie von Speer und Partner &bdquo;Frankfurt f&uuml;r Alle&ldquo; sollte auch f&uuml;r H&ouml;chst als Chance verstanden werden: Sie macht Angebote f&uuml;r Stadtteilkonferenzen</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">und enth&auml;lt z. T. &auml;hnliche Vorstellungen wie die der Vision&auml;re: z. B. shared space. Die in der Studie genannten Handlungsspielr&auml;ume sollten eingefordert werden.<br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Appell an die Gespr&auml;chsteilnehmer: Anstelle realit&auml;tsferner Visionen ist Anpacken und Machen angesagt. &bdquo;Raus aus dem Konjunktiv&ldquo;.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Andererseits wird an die Funktion von Visionen erinnert: Sie sollten an erster Stelle stehen, bevor &uuml;ber den Weg ihrer Realisierung nachgedacht wird.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Dem Thema Autofahren sollte weniger Gewicht gegeben werden, da es sich wegen hoher Kosten von selbst erledigen wird.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">OASI </span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">(= </span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Interkultureller Treff OASI</span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "> </span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Albanusstra&szlig;e 3 65929 Frankfurt am Main Telefon: 069 30 05 97 31) f&uuml;r Migranten und alteingesessene B&uuml;rger stellt sich vor und fordert gr&ouml;&szlig;ere Unterst&uuml;tzung, um u. a. ein Mehrgenerationenzentrum einrichten zu k&ouml;nnen.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Mehrere Beitr&auml;ge befassen sich aus aktuellem Anlass mit dem Bolongaropalast: &Uuml;bereinstimmend wird eine R&uuml;ckkehr zur urspr&uuml;nglich geplanten kulturellen Nutzung (Museen, Theaterspielst&auml;tte - anstelle einer KITA) 	gefordert. Die kulturelle Nutzung muss im Mittelpunkt stehen. Kinder und Jugendliche m&uuml;ssen hier einen Zugang zur H&ouml;chster Geschichte finden k&ouml;nnen. Die Initiative von B&uuml;rgervereinigung H&ouml;chster Altstadt, Vereinsring, IHH und Neues Theater soll unterst&uuml;tzt werden. Es wird eine Liste f&uuml;r Interessenten ausgelegt, die an &Uuml;berlegungen zu einer Gestaltung des Bolongaropalastes mitarbeiten wollen.</span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br />Kommentar:<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Der zweite Teil der Diskussion n&auml;herte sich vorsichtig den Themen der Vision&auml;re.<br />Im Vordergrund stand jedoch die &bdquo;Nahvision&ldquo; Bolongaropalast. Dieses barocke Geb&auml;ude ist offensichtlich f&uuml;r die H&ouml;chster B&uuml;rger ein zentraler Bezugspunkt, den sie <br />von den Pl&auml;nen einer unsensiblen Stadtregierung in Frage gestellt sehen.<br /><br /><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><br /><br /></span><span style="font:14px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; ">Res&uuml;mee<br /></span><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br />Das 5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch &bdquo;Wohin steuert Frankfurt? &ndash; 2030 ist Zukunft im Westen&ldquo; war gut besucht. Das k&uuml;hn gew&auml;hlte Thema ist offenkundig als ein ernstes Thema verstanden worden. Wir k&ouml;nnen davon ausgehen, da&szlig; es &ndash; so wie es auch in der Einladung stand - der &bdquo;reale Kern&ldquo; in den Tr&auml;umen, W&uuml;nschen, Phantasien und Erwartungen war, der die Anwesenden motiviert hat, sich an diesem Gespr&auml;ch zu beteiligen. Die Diskussion begann sehr pragmatisch und hat diesen Charakter in den weiter gesteckten Dimensionen beibehalten. <br /><br />Auch dieses 5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch war bereits in der Vorbereitung produktiv und anregend. Mitgestalterinnen und Mitgestalter zu finden, die den Mut zum Phantasieren haben und bereit waren, ihre &bdquo;Visionen&ldquo; &ouml;ffentlich vorzutragen, war &uuml;berhaupt nicht schwer. Es gibt eine gr&ouml;&szlig;ere Bereitschaft, das eigene Handeln vom W&uuml;nschbaren her zu bestimmen, als allgemein angenommen wird. Darin liegt ein Potential, das viel st&auml;rker an den Tag gebracht werden sollte als das bisher geschieht.<br /><br />. Die Pr&auml;gnanz des Beitrags von Prof. Dr. Utikal hat den Begriff des &bdquo;Leitbilds&ldquo; in die N&auml;he gelebter Realit&auml;t ger&uuml;ckt und von dort aus begr&uuml;ndet: . Die sechs vorgetragenen Visionen hatten die gleiche &bdquo;Bodenhaftung&ldquo;. Es waren Visionen, die zum Greifen nahe lagen, gar nicht so sehr f&uuml;r das &Uuml;bermorgen gedacht, sondern dem Morgen formgerecht angeheftet. <br /><br />Schon fast &bdquo;konkretistisch&ldquo; verlief die erste Diskussionsrunde, auch in der Problematisierung der verwendeten Begriffe &bdquo;Vision&ldquo; und &bdquo;Utopie&ldquo;. Das &bdquo;Anpacken&ldquo; wurde betont und in der zweiten Diskussionsrunde noch einmal verst&auml;rkt. Die Speer-Studie, die ja zum Thema dieses 5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;chs herausgefordert hat, bietet daf&uuml;r einen politischen Rahmen in den dort vorgeschlagenen Stadtteilskonferenzen an. Da&szlig; sich die Diskussion dann auf den Bolongaropalast konzentrierte lag nahe. Sie fand ihren H&ouml;hepunkt mit der Bildung  einer Initiative, diesem Geb&auml;ude den Charakter eines neuen &bdquo;Kulturzentrums&ldquo; zu geben. So wurde aus einer breit angelegten Diskussion ein konkretes Projekt, dem sich viele durch ihre Unterschrift auf ausgelegten Listen anschlossen.<br /><br />Viele reizvolle Ideen, die in den Visionen angelegt waren und vorgetragen wurden, sind in der Diskussion nicht aufgegriffen worden. Da&szlig; nach dem Ende der Veranstaltung das Gespr&auml;ch in kleinen Gruppen noch lange weiterging und hier weitere Projekte &uuml;berlegt wurden, spricht f&uuml;r die Anst&ouml;&szlig;er und Anregungen, die aus diesem 5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch hervorgegangen sind.<br /><br />Was geschieht und k&ouml;nnte noch &uuml;ber den Tag hinaus geschehen?<br /><br /></span><ul class="(null)"><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Die vorgestellten Visionen sollten bei einem weiteren H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch, vielleicht in einem Jahr, noch einmal aufgegriffen und vertieft werden.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Die Beitr&auml;ge dieses 5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;chs sollen - evtl. &uuml;berarbeitet und erg&auml;nzt &ndash; in einer Brosch&uuml;re ver&ouml;ffentlicht werden. </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Das Neue Theater hat sich als Treffpunkt und Koordinationsstelle einer Projektgruppe &bdquo;Bolongaropalast&ldquo; angeboten und will alle Initiativen unterst&uuml;tzen, dem Bologaropalast den Charakter eines &bdquo;Kulturzentrums&ldquo; zu geben. Dabei soll auf die alten Umbau- und Renovierungspl&auml;ne zur&uuml;ckgegriffen werden. </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">F&uuml;r die entschiedene Beendigung der Verkehrsbelastung an den Markttagen k&ouml;nnte eine eigene Projektgruppe die Ideen aufgreifen und vertiefen, die es in der zweiten Diskussionsrunde gab.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Unterst&uuml;tzung wird f&uuml;r das Projekt OASI gesucht, das f&uuml;r seine &ouml;ffentlich ausgezeichnete Arbeit in viel zu kleinen R&auml;umen untergebracht ist.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Das p&auml;dagogische Leitmotiv der Kasinoschule &bdquo;No child left behind&ldquo; k&ouml;nnte zu einem Motto sozialer Beziehungen und neuer Nachbarschaften werden.</span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Der Jahrhunderthalle ihren angestammten Namen Jahrhunderthalle H&ouml;chst wieder zu geben, sollte von allen H&ouml;chster Vereinen mitgetragen werden. </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Butera in Sizilien wird Partnerstadt von H&ouml;chst &ndash; und zu einem der n&auml;chsten gro&szlig;en Feste eingeladen. Hunderte von Gastarbeitern, die nach Butera zur&uuml;ckgekehrt sind, haben einmal in H&ouml;chst gearbeitet. </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">H&ouml;chst mu&szlig; in die Umweltzone mit einbezogen werden. Die notwendigen Initiativen m&uuml;ssen auf der politischen und administrativen Ebene eingeleitet werden. </span></li><li><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; ">Die Idee eines mediteranen Basars in H&ouml;chst wird seit einiger Zeit immer wieder aufgegriffen und weitergetragen. Es besteht ein Interesse daran zu pr&uuml;fen, welche konkreten Chancen es gibt, diese so attraktiven Gedanken auch zu realisieren. </span></li></ul><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; "><br /><br />10. November 2009<br /><br />Hans Benninghoven<br />Helga Krohn<br />Edgar Weick</span></p>]]></content:encoded></item><item><title>Zu: Wohin steuert Frankfurt? - R&#xfc;ckblick</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>R&#xfc;ckblick</category><dc:date>2009-12-12T15:14:41+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/d7e1bb9a0f3e42161a2b72390f023e67-6.html#unique-entry-id-6</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/d7e1bb9a0f3e42161a2b72390f023e67-6.html#unique-entry-id-6</guid><content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><br /><br />5. H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch<br />Wohin steuert Frankfurt? - 2030 ist Zukunft im Westen<br />Sonntag, 1. November 2009<br /><span style="font:12px Times, Georgia, Courier, serif; font-weight:bold; font-weight:bold; "><hr></span><br /><br /></p><p style="text-align:left;">Begr&uuml;&szlig;ung und Einf&uuml;hrung<br /><br /><br />Wir freuen uns &uuml;ber die gro&szlig;e Resonanz, die das heutige Gespr&auml;ch bereits in den Wochen der Vorbereitung gefunden hat und versprechen uns jetzt viel von unserer heutigen Diskussion. <br /><br />&Uuml;ber die Frage <strong>&bdquo;Wohin steuert Frankfurt?&ldquo;</strong> &ouml;ffentlich nachzudenken, das war bislang eine Sache von Experten und eine Sache der Medien. Das sollte nicht l&auml;nger so sein. Diese Frage mit der These zu verkn&uuml;pfen: <strong>&bdquo;2030 ist Zukunft im Westen&ldquo;</strong> erscheint k&uuml;hn, vielleicht sogar etwas frech. Doch dazu hat uns die Frankfurter Zukunftsdiskussion herausgefordert, in der 2030 als ein Visionsjahr erscheint, auf das alle Erwartungen und Planungen sich ausrichten. Soviel noch einmal zum Thema des heutigen Gespr&auml;chs. <br /><br />Wir wollen uns heute zu Wort melden, mit den Potentialen dieses Stadtteils, des Frankfurter Westens. Mehr noch: Wir verbinden mit unserm &bdquo;Einmischen&ldquo; auch die erkl&auml;rte Absicht, uns an der Gestaltung unserer Zukunft zu beteiligen. 2030 soll f&uuml;r uns nur eine symbolische Markierung in der Zukunft sein. Sie dient uns dazu, mit unseren Phantasien, Visionen und Utopien konkret zu werden. <br /><br />2030, das ist in zwanzig Jahren. Die Vorstellungskraft, die wir f&uuml;r dieses Jahr aufbringen, ist auch die Kraft, die wir investieren m&uuml;ssen, damit  eintritt, was wir uns vorstellen. Wenn also heute auch von Utopien die Rede ist, dann markieren diese Utopien Ziele, die wir anstreben wollen. Ein sch&ouml;ner Gedanken von Oskar Wilde k&ouml;nnte uns dabei begleiten: &bdquo;Eine Weltkarte, auf der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient nicht einmal einen fl&uuml;chtigen Blick, denn ihr fehlt das Land, das die Menschheit seit jeher ansteuert.&ldquo;<br /><br />In der Einladung zum heutigen Gespr&auml;ch steht - da kannten wir die Visionen, die nachher vorgestellt werden noch nicht - da&szlig; unsere Tr&auml;ume, W&uuml;nsche, Phantasien und Erwartungen einen <strong>realen Kern</strong> haben. Wir waren auch zuversichtlich, als wir betont haben: &bdquo;Die Attraktivit&auml;t dieser Utopien verbindet sich mit einem <strong>in H&ouml;chst gelebten Engagement</strong>&ldquo;. Beides wurde bereits in den letzten Wochen best&auml;tigt<br /><br />Es gibt in H&ouml;chst ein kr&auml;ftiges <strong>zivilgesellschaftliches Potential</strong>, das sich in vielf&auml;ltigen Strukturen der &Ouml;ffentlichkeit ausdr&uuml;ckt. Dieses H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch soll daher auch ein Forum f&uuml;r dieses Potential sein. Wir haben heute die Chance, das Vielf&auml;ltige in einen k&uuml;hnen Entwurf des Ganzes einzuf&uuml;gen, ohne da&szlig; die Vielfalt dabei unkenntlich wird. Wir haben die Chance, einem Zukunftsentwurf Gestalt zu geben, in dem die &ouml;ffentlichen R&auml;ume und G&uuml;ter einer Stadtgesellschaft sozialen, humanen, kulturellen und &auml;sthetischen Anspr&uuml;chen gerecht werden. <br /><br />&Uuml;ber diese Anspr&uuml;che eine Verst&auml;ndigung zu suchen und zu erzielen, w&auml;re selbst bereits ein auf die Zukunft gerichteter demokratischer Gestaltungsauftrag. Auch daf&uuml;r k&ouml;nnten die H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch ein Forum sein. Im heutigen Gespr&auml;ch sollten wir daf&uuml;r einen guten Anfang sehen.<br /><br />Wir freuen uns sehr, da&szlig; wir unser heutiges Gespr&auml;ch mit einem Beitrag von Prof. Dr. Hannes Utikal, Professor an der hiesigen Provadis Hochschule, er&ouml;ffnen k&ouml;nnen. Herr Utikal ist an der Diskussion eine Leitbildes f&uuml;r H&ouml;chst beteiligt, er wird &uuml;ber &bdquo;Die Kraft eines Leitbildes&ldquo; sprechen. <br /><br /><a href="../../stadtgespraech/page11/page11.html" rel="self" title="Visionen">Unmittelbar danach wollen wir Ihnen drei pers&ouml;nliche Visionen vorstellen</a> und Sie zu einer ersten Diskussionsrunde einladen: Es sind Visionen von:<br />Claudia Gro&szlig;bach, Landschaftsplanerin, <br />Oliver Leicht, Architekt, hier in H&ouml;chst im Quartiersb&uuml;ro Mandie t&auml;tig, <br />und Calogera von Auw, Mitarbeiterin der Caritas in H&ouml;chst <br /><br />Die zweite Diskussionsrunde wird dann von drei weiteren Visionen er&ouml;ffnet:<br />von Erg&uuml;l G&ouml;k, Mitglied des Bunten Tisches, <br />von Thomas F&ouml;rster, Leiter der Kasinoschule <br />und Petra Scharf, der H&ouml;chster Kinderbeauftragten.<br /><br />Viola Engelbrecht wird uns musikalisch &bdquo;befl&uuml;geln&ldquo;, Hans Benninghoven wird am Ende Ergebnisse unseres Gespr&auml;chs zusammenfassen &ndash; und von Henning Brandt erwarten wir ein pers&ouml;nliches Schlu&szlig;wort.<br /><br />Danken m&ouml;chten wir an dieser Stelle Frank Kunert f&uuml;r sein phantasievolles Foto und seinen nachdenklichen Beitrag, den Sie in unserer Textsammlung lesen k&ouml;nnen. <br /><br /><br /><br />Edgar Weick</p>]]></content:encoded></item><item><title>Zu: Wohin steuert Frankfurt? - Pressestimmen</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>R&#xfc;ckblick</category><dc:date>2009-11-17T10:31:47+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/4dff3cc07c2309d1d5b6b3d01efafe02-5.html#unique-entry-id-5</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/4dff3cc07c2309d1d5b6b3d01efafe02-5.html#unique-entry-id-5</guid><content:encoded><![CDATA[<span style="font:10px Geneva, serif; ">Sehr geehrte Damen und Herren, liebe H&ouml;chster und H&ouml;chster im Geiste,<br /><br />beim letzten "H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;ch&ldquo;  im Neuen Theater haben Sie Interesse am weiteren Schicksal des Bolongaropalasts bekundet. Nun haben sich in der vergangenen Woche der Vereinsring H&ouml;chst, die B&uuml;rgerverinigung H&ouml;chster Altstadt, die Interessengemeinschaft Handel und Handwerk  sowie der Bund f&uuml;r Volksbildung F-H&ouml;chst zu einer gemeinsamen Presse-Erkl&auml;rung entschlossen, in der ein Moratorium f&uuml;r die aktuellen Umbaupl&auml;ne verlangt wird, damit eine "fachkundig moderierte Diskussion" die Interessen der H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung in die Planung einbeziehen k&ouml;nne.<br /><br />In der Anlage habe ich Ihnen zu Ihrer Information </span><span style="font:10px Geneva, serif; "><a href="http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/assets/Presespiegel 7.-10.11.2009.pdf" rel="self">die in der Presse erschienenen Artikel als PDF</a></span><span style="font:10px Geneva, serif; "> zusammengestellt. Dabei ist auch eine Reaktion seitens des B&uuml;ros der OB Frau Roth vermeldet, die ansatzweise Mut macht.<br /><br />Im Bund f&uuml;r Volksbildung machen wir uns momentan Gedanken, wie wir zu einer Meinungsbildung in H&ouml;chst beitragen k&ouml;nnen. Ungeachtet der M&ouml;glichkeiten, die allen interessierten B&uuml;rgern offenstehen (einen Leserbrief an eine der beteiligten Zeitungen zu schreiben; an der kommenden Sitzung des Ortsbeirats 6 teilnehmen, an der das Thema verhandelt werden soll - </span><span style="font:10px Geneva, serif; "><a href="http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/assets/Tagesordnung Ortsbeirat 6.pdf" rel="self">die Tagesordnung</a></span><span style="font:10px Geneva, serif; "> ist ebenfalls beigef&uuml;gt) pr&uuml;fen wir im Moment die M&ouml;glichkeit, eine Info-Veranstaltung durchzuf&uuml;hren, in der mit Unterst&uuml;tzung von fachkundiger Seite das "alte" (Kultur-orientierte) Konzept noch einmal vorgestellt und einer &ouml;ffentlichen, vorw&auml;rts-gerichteten Diskussion unterzogen werden k&ouml;nnte. Wenn wir da weiter gekommen sind, lassen wir wieder von uns h&ouml;ren!<br /><br />Bis dahin herzliche Gr&uuml;&szlig;e aus dem regnerischen Westen<br />Ralf Ebert<br />Bund f&uuml;r Volksbildung<br />Neues Theater H&ouml;chst<br /><br /></span>]]></content:encoded></item><item><title>Wohin steuert Frankfurt? - 2030 ist Zukunft im Westen</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>Termine</category><dc:date>2009-10-29T15:57:37+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/7ef7b6e21257d0e35639d22ab550b4a0-4.html#unique-entry-id-4</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/7ef7b6e21257d0e35639d22ab550b4a0-4.html#unique-entry-id-4</guid><content:encoded><![CDATA[H&Ouml;CHSTER STADT-GESPR&Auml;CH<br />Wohin steuert Frankfurt? - 2030 ist Zukunft im Westen<br />So., 1.11.2009, 11.00 Uhr<br /><br />In Frankfurt gibt es eine Zukunftsdiskussion. 2030 ist das &bdquo;Visionsjahr&ldquo;, auf das sich die Zukunftsentw&uuml;rfe konzentrieren, die gegenw&auml;rtig diskutiert werden. H&ouml;chst und die westlichen Stadtteile kommen darin fast nicht vor. Also wollen wir uns einmischen und eigene Visionen entwickeln und vorstellen.<br /><br />Die H&ouml;chster Stadt-Gespr&auml;che haben sich als ein kommunikativer Ort erwiesen, an dem zukunftsorientiert und engagiert diskutiert werden kann. Wir haben H&ouml;chster B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gewonnen, die den Mut haben, uns ihre pers&ouml;nliche Vision vorzutragen. Es sind Tr&auml;ume, W&uuml;nsche, Phantasien und Erwartungen, die alle einen realen Kern haben. Die Attraktivit&auml;t dieser Utopien verbindet sich mit einem in H&ouml;chst gelebten Engagement. Das ist ein Potential, das wir in die Frankfurter Zukunftsdiskussionen einbringen k&ouml;nnen. F&uuml;r uns liegt unsere Zukunft 2030 im Westen. <br /><br />Visionen befl&uuml;geln &ndash; vorgestellt wird:<br /><ul class="disc"><li>Wie wir H&ouml;chst als Stadt in zwanzig Jahren erleben<br />	&bull;	Wie wir in der bunten Vielfalt der Menschen in dieser Stadt zusammenleben<br />	&bull;	Wie Schulen, Kultur und Kunst unser Leben bereichern<br />	&bull;	Wie H&ouml;chst eine beispielhafte &bdquo;Kinder-Stadt&ldquo; geworden ist<br /></li></ul><br />Diese Visionen sollen nicht nur unsere Diskussion anregen. Wir stellen uns vor, da&szlig; sie in ein &bdquo;Leitbild&ldquo; f&uuml;r H&ouml;chst aufgenommen werden und damit auch politische Entscheidungen beeinflussen. <br /><br /><br />Moderation: Helga Krohn und Edgar Weick<br /><br />Der Flyer <a href="http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/assets/flyer-stadtgespraech_200910.pdf" rel="self" title="Download">zum Download</a>]]></content:encoded></item><item><title>Leben &#x2013; und auch Arbeiten in H&#xf6;chst</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>Termine</category><dc:date>2008-10-26T11:00:00+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/1baa9697f0a0e4526a7658c9f6500435-3.html#unique-entry-id-3</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/1baa9697f0a0e4526a7658c9f6500435-3.html#unique-entry-id-3</guid><content:encoded><![CDATA[H&Ouml;CHSTER STADT-GESPR&Auml;CH<br />"Leben &ndash; und auch Arbeiten in H&ouml;chst!<br />So., 26.10.2008, 11.00 Uhr<br /><br />Es l&auml;sst sich gut leben in H&ouml;chst. Darin sind sich viele einig. Doch dieser attraktive Frankfurter Stadtteil hat seinen Charakter wesentlich ver&auml;ndert. Die Folgen der tiefen Einschnitte durch die Verlegung der Kreisverwaltung des Main-Taunus-Kreises nach Hofheim, die Entwicklung des Main-Taunus-Zentrums und die Zerschlagung der Hoechst AG sind bis heute noch nicht &uuml;berwunden. Sie haben zu Verlusten von gewerblichen Arbeitspl&auml;tzen gef&uuml;hrt, zahlreiche Gesch&auml;fte mussten schlie&szlig;en, Kaufkraft ist verloren gegangen, die Wohnbev&ouml;lkerung hat sich ver&auml;ndert.<br /><br />Nun erleben wir einen Aufbruch und sp&uuml;ren eine Aufbruchsstimmung. Zugleich sind Bef&uuml;rchtungen und auch Sorgen allgegenw&auml;rtig, weil sich die Entwicklungsperspektiven in sehr engen Grenzen bewegen. Daher fragen wir uns: Wie leben gegenw&auml;rtig die H&ouml;chster B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit ihren Kindern, wie leben die neu Zugezogenen, wie leben die alten Menschen in H&ouml;chst? Wo finden sie ihre Arbeit und ihr Einkommen? Wie sehen sie ihre pers&ouml;nliche Zukunft und die Zukunft von H&ouml;chst?<br /><br />Kompetente Gespr&auml;chspartner haben ihre Teilnahme zugesagt und werden &uuml;ber verschiedenen Themen informieren und zu ihnen Stellung beziehen: Arbeitspl&auml;tze und Einkommen, Warenangebot, Wohnen in H&ouml;chst (Mieten und Immobilienpreise), Handel und Handwerk, Wirtschaftsf&ouml;rderung, Projekte von Investoren. Nicht zuletzt interessiert uns auch das &bdquo;Image&ldquo; von H&ouml;chst.<br /><br />Zukunftsorientiert soll auch dieses Gespr&auml;ch sein. Wir erwarten konkrete Perspektiven, an der die H&ouml;chster Bev&ouml;lkerung beteiligt ist und die ihren Interessen gerecht werden.<br /><br />Der Flyer <a href="http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/assets/flyer-stadtgespraech_200810.pdf" rel="self" title="Download">zum Download</a>]]></content:encoded></item><item><title>H&#xf6;chster Vielfalt - Kultimulti</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>Termine</category><dc:date>2008-04-20T11:00:00+02:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/c76119cb1be8e4ad6231b80ce9379232-2.html#unique-entry-id-2</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/c76119cb1be8e4ad6231b80ce9379232-2.html#unique-entry-id-2</guid><content:encoded><![CDATA[ H&Ouml;CHSTER STADTGESPR&Auml;CH<br />"H&ouml;chster Vielfalt - Kulti-Multi"<br />So., 20.04.2008, 11:00 Uhr<br />Neues Theater ]]></content:encoded></item><item><title>H&#xf6;chst im Aufbruch?</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>Termine</category><dc:date>2008-02-17T11:00:00+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/3fa4e7fd96c2b2445d1c1b561fa55769-1.html#unique-entry-id-1</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/3fa4e7fd96c2b2445d1c1b561fa55769-1.html#unique-entry-id-1</guid><content:encoded><![CDATA[ H&Ouml;CHSTER STADTGESPR&Auml;CH<br />"H&ouml;chst im Aufbruch?"<br />So., 17.02.2008, 11:00 Uhr<br />Neues Theater ]]></content:encoded></item><item><title>Das Stadtgespr&#xe4;ch vom 17.2.08</title><dc:creator>d.bothof@b-f-v.org</dc:creator><category>R&#xfc;ckblick</category><dc:date>2008-02-20T14:31:00+01:00</dc:date><link>http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/591f693676d8a3496be98e823e0816bf-0.html#unique-entry-id-0</link><guid isPermaLink="true">http://www.b-f-v.org/stadtgespraech/blog/files/591f693676d8a3496be98e823e0816bf-0.html#unique-entry-id-0</guid><content:encoded><![CDATA["H&ouml;chst im Aufbruch?"<br />So., 17.02.2008, 11:00 Uhr<br /><br /><span style="font:10px Geneva, serif; ">Die Premiere der "H&ouml;chster Stadtgespr&auml;che" war ein Erfolg: Die von Helga Krohn und Edgar Weick initiierte Reihe war so gut besucht, dass nicht im Caf&eacute;, sondern im Saal des Neuen Theaters diskutiert wurde.</span>]]></content:encoded></item></channel>
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