Höchst hat’s - und hat aus sich etwas gemacht

Die
Stadt Höchst ist 2030 eine Stadt, die deutlich an Lebensqualität gewonnen hat, die intelligent aus ihrer Vergangenheit schöpft, in der Gegenwart agiert und somit den Weg für die Zukunft ebnet, sich also in einem Kontinuum begreift. Ist das philosophisch? Poetisch? Nein , durchaus nicht… Schauen wir zurück: Höchst befand sich im 18. Jahrhundert in einem nie da gewesenen Aufbruch: Religions-Toleranz, bessere Wohnverhältnisse, vielfältiger Handel und Handwerksbetriebe, die entstanden und ausgebaut werden sollten, und zu guter Letzt die hochmoderne „Rotfabrik“ im ausgehenden 19. Jahrhundert.

Schauen wir nach vorne: Soziale Spannungen zwischen Menschen wird es 2030 weiterhin geben. Doch durch
Netzwerke, die in Höchst im Laufe der Jahre entstanden sind, gibt es viele Akteure, die unterstützen und Hilfestellungen geben. Die Netzwerke setzen sich aus unterschiedlichen Menschen der Stadt Höchst zusammen (engagierte BürgerInnen, Sozialarbeitende, Gemeindemitglieder und andere). Ziel ist es auch hier, in allen Bereichen Lösungen und Kompromisse zu finden.

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30 hat Höchst mehre überregionale Anziehungspunkte im Kulturellen, Wirtschaftlichen, Ökologischen.... Es bestehen seit vielen Jahren gute Beziehungen: Städtepartnerschaften und wirtschaftliche Beziehungen zu verschiedenen Regionen und Städte, z.B. in Marokko, Ghana, Indien, Türkei u.a.
  • In Höchst ist ein mittlerweile berühmter Bazar entstanden im Straßenkaree: Kasinostraße / Emmerich-Josef- / Bolongarostraße: Überdacht durch Arkaden und verkehrsberuhigt; hier gibt es kleine überschaubare Läden mit Obst, Gemüse, Gewürzen, Stoffen etc.)
  • Durch die Zusammenarbeit mit den o.g. Ländern gibt es im Höchster Bazar Internationales aus biologischem Anbau!

Kulturelle Höhepunkte sind im gesamten Gebiet von Höchst verteilt. Das mittelalterliche Stadtbild wird in die neue Kunst und Kulturmeile Höchst einbezogen. Touristen erleben hier ein gewohntes Ausstellungsensemble mit alten und neuen Komponenten:
  • Der Bolongaropalast, als außergewöhnlich schöne, erhaltene barocke Anlage, die als Kunst, Theater, Gastronomie und Veranstaltungsort genutzt wird.
  • Die Höchster- Kinder und Jugend-Ausstellungs-Kunsthalle mit Werkräumen. sie kooperiert mittlerweile mit KünstlerInnen aus aller Welt, die einmal im Jahr für einen Monat in der Kunsthalle gratis unterrichten.
  • Die Porzellanmanufaktur hat sich zu einem Zentrum für die Bewahrung des kulturellen Erbes der Porzellanherstellung und Malerei entwickelt und führt Workshops und Ausbildungen für Fachleute aus aller Welt durch.
  • Das Neue Theater hat eine Dependance in der Kunstausstellungshalle mit einem Puppentheater mit Puppen-Werkstatt.
  • Das Höchster Schlossfest ist weiterhin ein Anziehungspunkt weit über die Grenzen des Frankfurter Westens hinaus und bietet u.a. Theater- und Opernaufführungen in Kooperation mit Barock am Main.

Die Internationale Automobilausstellung gibt es bereits sein mehreren Jahren nicht mehr. Höchst hat zeitig mit dem Aufbau eines Interaktiven Automobilmuseum begonnen, das auf dem Gelände von Infraserv seit mehren Jahren Besucherrekorde verzeichnet!
  • Die Ausstellungshalle ist autark in der Stromversorgung.
  • Auf dem Gelände von Infraserv ist eines der deutschen Zentren für erneuerbaren Energie entstanden.

Neue Wohnquartiere sind nach dem Ernst May Prinzip zu kleinen Einheiten mit gemeinschaftlichen Räumen und Innenhöfen entstanden, ganz nach dem Modell der Mehrgenerationenhäuser.
Das „
Höchster Zentrum“ ist bereits vor Jahren entstanden und dient als Vorbild für viele Städte:
  • Verwaltung, Infostellen, Räume für Vereine, Treffs, Mehrzweckräume und Cafés finden hier ihren Platz
  • Dazu gibt es verteilt in den Wohnquartieren kleine Einheiten mit Treffcharakter und Infostellen (hier können viele ehrenamtlich tätig sein)

Die Schulen sind Einrichtungen des Wissens und der Herzensbildung mit verschiedenen Angeboten, die über den Tag verteilt sind: sie wurden zu Stadtteil-Bildungs-Zentren ausgebaut.

In Höchst existiert bereits seit Jahren eine enge Zusammenarbeit aller Religions- und Glaubensgemeinschaften. Ziel ist das bewusste Gestalten des Miteinanders. Alle haben sich darauf verständig Lösungen und Kompromisse zu finden, damit das Zusammenleben gelingt und jeden Tag wieder Spaß macht.
  • Einmal im Jahr findet der „Der Tag des Menschen“ statt: Alle Glaubenshäuser haben geöffnet und stellen sich vor.

„Vision“ kommt aus dem lat. Wort „Visio“, das heißt: das Sehen; Anblick; Erscheinung, es steht sozusagen für „das innere Bild einer Vorstellung“

Calogera von Auw, Caritasverband Frankfurt a.M., Fachdienste für Migration, Team Höchst

Höchster Visionen: Übersicht